Aus der Beschreibung:

Der KaffeeKlatsch beschäftigt sich mit allen Themen rund um die Software-Entwicklung. Dazu gehören insbesondere die Technologien .Net und Java, aber auch darüber hinaus soll all das Erwähnung finden, was für die konkrete Lösung eines Problems hilfreich sein könnte: Ruby, Perl, etc.

Natürlich dürfen auch Konzepte nicht zu kurz kommen: Design Patterns, Architekturen oder Vorgehen sollen vorgestellt und kommentiert werden. Hierbei sollte die Information einem möglichst breiten Publikum – idealer Weise ohne einen konkreten Technologiebezug – zugänglich gemacht werden.

Und nicht zuletzt werden Erfahrungen und Meinungen ausgetauscht. Mit der Fülle technischer Möglichkeiten ist die Auswahl einer Technologie oder Technik oftmals entscheidend für den Erfolg eines Projekt.

Der KaffeeKlatsch als Forum für Software-Entwickler hilft dabei Probleme zu lösen und durch Know-how-Transfer die Software-Qualität verbessern.

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Das Geräusch der nachbarlichen Elektro-Rollos erstickt all jene sommerlichen Geräusche, wie das romantische Zirpen der Grillen, die lallendem Wörter eines Nachbarn, das coole Geräusch eines nicht funktionierenden Feuerzeugs (in Erwartung des lieblichen Zigarettenrauchdufts, der nun sogleich zu folgen droht), ebenso, wie das aus der Ferne herübergespülte Rollen der Reifen nächtlicher Stadtlandvagabunden.
Nicht ohne beträchtliche Freude warte ich auf das alles noch überragende Klacken des Relais, das dem Motor den Strom weg nullt. KLACK! Ahhh! Stille…, diese unendliche Stille.
Und dann kommt der Rauch, welch’ ein Genuss das doch ist, wäre ich Raucher. Nun ist wirklich Stille, ich weiß mich nur noch beobachtet von der rauchenden Nachbarin, warte genügsam auf den angeblich kommenden Regen, und hoffe insgeheim, Morgen erst wieder munter zu werden, wenn die elektrischen Rollos schon wieder ins Relais geklackt sind.

Die Stille, die keine ist. Tief im Land oder auf’m Berg ist wohl mehr Stille? Und weniger Strom. Klack!

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Ich hatte heute ein interessantes Gespräch mit der Steyregger Polizei. Es ging um den vielfach — auch von mir — sportlich genutzten Rad- und Gehweg am Donauufer. Wie viele andere die dort laufen, spazieren gehen oder mit Rad fahren, fiel mir schon öfter auf, das manche Zeitgenossen rücksichtslos oder motorisiert unterwegs sind. Das Interessante an diesem Weg ist, dass er nach dem Pleschinger See in privater Hand ist (ein Unternehmen, das dort bis vor kurzem Schotter abgebaut hat), ebenso in Steyregg — dort gehört er dem Grafen.
Die Schottergrube ist mittlerweile ein sehr beliebter Badeplatz, mit wunderbarem Sandstrand. Dort treibt sich halb Linz herum und macht Lagerfeuer (in ganz Österreich zu dieser Jahreszeit verboten — ist mir gleich, würde ich auch), oder fährt motorisiert bis zur Einfahrt (faule Säcke). Da der Weg aber privat gepflegt wird, hat die Polizei dort keine Handhabe. Es kommt auch ab und zu Unfällen, manche Radfahrer fahren ambitionierte 40 km/h oder mehr, und das oft parallel (heute wieder erlebt). Für Radfahrer gibt es keine gesetzliche Höchstgeschwindigkeit! (Auf geht’s Leute, schafft ihr den 100er?) Also auch hier kann die Polizei nichts tun. Laut Polizei dürfte ich dort gar nicht laufen. Ach ja, und Reiter mit Pferden ist es ebenfalls verboten, das soll auch des öfteren vorkommen. Ebenso Radfahrer, die Rettungswägen nicht vorbeilassen, die zum einem Notfall müssen. Der Weg ist relativ schmal, vielleicht 3m.
Die lustigen Leute, die dort mit dem Auto am Radweg fahren — alles schon gesehen — sind aus Sicht der Polizei ebenfalls nicht zu belangen, einzig der Besitzer kann eine Besitzstörungsklage erwirken.
Klingt ja beinahe wie ein rechtsfreier Raum? Ist es auch, weil eine Besitzstörungsklage wird einem wohl nur selten widerfahren. Nach 18.00 Uhr fährt ja kein Verantwortlicher des Unternehmens noch schnell vorbei und halst sich Ärger auf.

Am Pleschingersee, der grundsätzlich im Eigentum der Gemeinde Steyregg ist, aber von der Linz AG verwaltet wird bietet sich ein ähnliches Bild. Wie die meisten, die den See kennen, wird dort oft gegrillt, vor allem auf der großen Rasenfläche. Ob das gut oder schlecht ist, darüber kann man gerne streiten, und wenn man das tut, bleibt auch nicht aus, darüber zu reden, dass dort zu einem Großteil nur Immigranten ihren Spaß haben. Also an und für sich schon ein heikles Thema. Will ich gar nicht diskutieren, weil mir das an sich keine Sorgen macht.
Letztens gingen mir die aber dann trotzdem ziemlich auf den Geist, und zwar mit ihren Autos. Sie parken im Parkverbot, wenden auf der winzigen Straße, lassen das Auto laufen usw. Irgendwie passt das halt nicht in mein Bild des braven Bürgers, ich selbst lasse mein Auto nicht unnötig laufen und wenn ich mal mit meiner Vespa am Gehweg parke, dann darf ich das mit 21€ bezahlen. Hat mich einfach geärgert, dass die Polizei dort vorbei fährt und nichts dagegen tut. (Wer das mal erleben will, sei herzlich eingeladen am Sonntag Abend dort spazieren zu gehen. Nur um einen Eindruck zu bekommen.)

Wie mir diese dann — auf das auch angesprochen — erklärte, gibt es erstens das Problem, dass sich die Linz AG mit Steyregg auf keine Vorgehensweise einigen kann und außerdem gibt es einige Lobbys, die jene besagten Grillenden lautstark unterstützt und für sie spricht (den Namen hab’ ich mir nicht gemerkt).

Es dürfte also nicht so einfach sein dort durchzugreifen und für eine gewisse Ordnung zu sorgen. Eine Lösung wären die Parkverbotsschilder zu entfernen, aber dann parken sie wohl auch auf den Wiesenflächen und dort ist Wasserschutzgebiet.
Die Österreicher machen im Gegensatz Mist, der nicht selbst weggeräumt wird: McDonalds-Sackerl, Bierdosen, Flaschen, anderer Müll lassen grüßen. Sind so viele Schweine unter uns. Manche räumen nichts weg, alles bleibt liegen, kommt ja eh der Reinigungstrupp, sagen sie sich. Und mit meinen Steuern zahle ich das ja, feine Sache! Gut dass das junge Gesocks nicht in die schönen Berge geht, denk ich mir eben.

Ein gedeihliches Miteinander (würde das meine Vermieter in seiner Rolle als Anwalt wohl nennen) wäre zu begrüßen, in der Regel funktioniert das auch zumeist. Vielleicht bin ich aber nur zu engstirnig und bilde mir ein, ein Fahrradfahrer hat am Gehweg nichts zu suchen, et vice versa.
Naja, ich bin dort wohl zu häufig unterwegs, dabei fallen einem all diese Dinge schnell auf. Trotzdem, interessante Eigentums- und Besitzkonstellationen, das wusste ich nicht. Und es erklärt auch einiges. Tu Felix Austria.

Und ich laufe weiter am Radweg, dafür dürfen die anderen auch tun was sie wollen. Die Anarchie lebe hoch.

PS. Als wir vor Jahren von der Firma aus dort gegrillt haben, und unter der Woche auch ziemlich allein waren, fuhr schon der Polizeiwagen vor und untersagte uns das. Eine doch sehr interessante Auslegung des Rechts, oder? Fragt sich einer, ob es wohl eine große Lobby braucht? Naja, den Grafen kenn ich eh, der hilft mir sicher aus der Patsche. Wenn er nicht gerade seine Besitztümer zählt…

Letztens führte ich eine Diskussion, ob Text besser lesbar ist, wenn wir die reguläre Rechtschreibung verwenden, also gemischte Majuskel-/Minuskelschreibung, oder alleinig nur klein schreiben?

Eines gleich vorweg: Reine Versalschrift ist schlecht lesbar, der Lesefluss wird gestört, die Geschwindigkeit sinkt. Dazu gibt es einige Studien (ich habe sie am Seitenrand notiert, da hier der Platz nicht reichte ;) ).

Nun fand ich aber nicht wirklich viel über die Kleinschreibung selbst. Ich ging bisher davon aus, dass das reguläre Schriftbild durch die bei uns seit der Volksschule erlernte Gewohnheit auch optimal zu lesen ist. Das stimmt an sich auch, doch reine Kleinschreibung stört die Lesegeschwindigkeit so gut wie nicht, wie man leicht selbst feststellen kann.

Einige Gründe dafür:

  • Wenn wir sprechen unterscheiden wir auch nicht zwischen großen und kleinen Buchstaben
  • Am Satzanfang ist der Buchstabe immer groß geschrieben und damit schon determiniert, ohne Informationsgehalt, damit gilt Punkt 1 ebenfalls
  • Andere Sprachen, wie z. B. das Englische verwenden beinahe nur klein geschriebene Wörter (auch das Lateinische wechselte von der Versalschrift im Mittelalter zu einer dem Englischen ähnlichen Groß-/Kleinschreibung)

Warum schreiben wir also nicht immer klein? Eine gute Frage! Eine befriedigende Antwort wäre für mich Ästhetik, zumindest für Werke mit Anspruch, was für die meisten E-Mails und Chats ja wohl nicht gelten mag.

Durch einen Zufall kam ich heute auf die Idee auf der Suchseite der Oberösterreichischen Nachrichten nach einem Wort zu suchen, dessen Schreibweise mit „h“ einen angeblich zur Dämlichen macht. Zu meiner Belustigung finde ich dort einen Artikel mit der falschen Schreibweise. Das machte mich nun doch neugierig!

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Ich nahm also eine kleine Auswahl aus Wikipedias Liste häufiger Rechtschreibfehler im Deutschen und wurde bei einigen auch fündig (ich vermute es findet sich noch einiges mehr):

Unglaubliche Patzer, wie ich finde. Zumindest eine Rechtschreibprüfung vor Veröffentlichung sollte doch die Regel sein, oder?

Ich habe eben bei Drei einen bestehenden Vertrag verlängert. Ohne den Tarif zu ändern und außerdem ist die Hardware 100€ billiger, weil ich schon drei Jahre Kunde bin. Das geht aber nur direkt über die Website (aka „Homepage“).

Wer im Drei-Store im „Lentia” frägt, erhält als Antwort, geht nicht. Auf die Frage, warum das auf der Website geht, wissen sie keine Antwort. Ich solle doch zu einem “Main-Store” gehen, der im Lentia ist nur „Partner“. Aha, die wollen also kein Geld von mir. Schön! Schon mit dem Lentia-Fahren 45 Minuten meines Lebens vergeudet…

Zu Hause rufe ich bei der Drei-Serviceline an und frage dort (inkl. einer kleinen Beschwerde über diese seltsame Sache). Naja, die Dame am Telefon erklärt mir, ich kann schon verlängern (oha! geht doch!), aber ich muss in einen der neuen Tarife wechseln (die heißen „Hallo“, na hallo!). Dass dieser Tarif zwar gleich viel kostet, aber weniger bietet, darauf will sie auch nach mehrmaligem Nachfragen nicht eingehen. Es wird behauptet, dass eine Verlängerung ohne Tarifwechsel nicht möglich ist.

Ich hab’s soeben per Mail schriftlich bekommen, dass genau das aber der Fall ist:

„[…] Im Übrigen wird der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen weitergeführt (ausgenommen etwaiger damaliger Aktionen).“

Interessant, oder?

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I started reading “Head First iPhone and iPad Development” for just one reason: I wanted to learn developing apps on my iPhone and iPad. And I started reading in summer 2013, so at the time of reading it was already two years old. This is more than a lifespan of an ordinary iPhone and for that reason it provided a lot about iOS 5, but not iOS 6, just not to mention the now released iOS 7 and XCode5. So the book is now two major iOS versions late and considerably outdated.

But besides these historical facts I got a really great book to learn developing iOS apps, just right from the very start. I may mention, I have a big deal of experience in programming, but never had developed in Objective-C so far, so this was really a novelty. And I also had never developed for iOS, I just made some Android experiences, so this was new too.

That’s where “Head First iPhone and iPad Development” comes to the rescue. It was an easy read and very good introduction into iOS and Objective-C. If you know the “Head First”-series you will surely know its very special methodology with great charts and graphics, and lots of visual hints and perfectly nice descriptions, even to rather complex issues. Sometimes I didn’t like the frequent repetitions, but they are great for memorizing and help with more complex examples. It’s a little bit like in school and gives you a childish feeling, which I not always apreciated. But it’s ok for a primer.

Because of the old XCode version used in the book, it’s not so easy to complete all examples (with XCode4 and later), respectively the ones in the later chapters. I recommend to wait for the 3rd edition coming out in December 2013, but I’m afraid it will already be outdated (?), as Apple released iOS7/XCode5 not so long ago.

To summarize my review, the book is nicely written, with some great examples, making use of an effective and educational methodology, but sadly the book is awfully outdated. I loved it though!

http://shop.oreilly.com/product/0636920010135.do

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In den letzten Tagen habe ich mir einiges an Material angesehen, das extrem aufregend ist. Zum einen bin ich (wieder einmal) über die Spieltheorie und deren Anwendungen gestolpert, zum anderen kommen wir gleich. Wem sagt John Nash etwas? Ja, da gab’s mal diesen Film. Aber nicht nur.

Von der Spieltheorie landete ich dann plötzlich bei der Statistik, vor allem bei deren Anwendungen zur Vorhersage von Ereignissen. Voriges Jahr zeigte uns Nate Silver in den USA sehr deutlich wie weit man mit Bayesischer Statistik gehen kann und das Thema ist extrem interessant wenn es um Softwareentwicklung und Test geht. Die meisten Aussagen basieren ja in der Regel auf irgendwelchen Datensammlungen die ausgewertet werden und oft wird aufgrund bestehender Daten in die Zukunft hochgerechnet, was nicht immer funktioniert. Da geht mehr, viel mehr. Überhaupt haben die wenigsten in meiner Branche Ahnung der Anwendung von Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Von dort bin ich dann auf ein altes Thema mäandert, nämlich ein Buch, dass ich schon vor langer Zeit lesen wollte: Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten. Man stelle sich vor 1968, Motorradfahrt durch die USA, Vater und Sohn mit einem befreundeten Ehepaar. Um was es geht? Weniger um Zen und weniger um die Wartung von Motorrädern, eher um Qualität und die philosophische Betrachtung derer.

Das Thema Qualität hat mich quasi automatisch berufsbedingt, wenn auch in unterschiedlichsten Ausprägungen. Ein Artikel über Scrum und die Klarheit der Kommunikation war sehr aufschlussreich, vor allem wenn man ein wenig über Transparenz in Unternehmen nachdenkt.

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Ich habe mir vor kurzem ein MacBook Pro gegönnt, weil ich unbedingt zwei Dinge ausprobieren wollte:

  • mit einem Apple-Laptop täglich arbeiten und
  • iOS-Apps entwickeln.

Die wirklich sehr interessante Polarisation betreffend Apple hat mich immer schon fasziniert. Mittlerweile diskutiere ich nicht mehr mit Android-Jüngern über die angeblichen Nachteile der Apple-Plattform. Interessant, was denn so alles schlecht ist an iPhones:

  • kein Mikro-USB-Stecker (ich mag persönlich USB-Stecker, welcher Größe auch immer, nicht wirklich besonders gerne; sie haben die Angewohnheit so gut wie immer verkehrt eingesteckt zu werden),
  • Apple sperrt alle ein,
  • das iPhone kann dies und das nicht, usw.

Selber habe ich Jahrelang auf einem Linux-Laptop gearbeitet und später (berufsbedingt) auf Windows gewechselt. Kenne ich also nun und das war mir sehr wichtig, alle drei großen Betriebssysteme (neben Solaris und anderen). – Und bei jedem OS gibt es Vor- und Nachteile.

Nach einem Monat mit dem MacBook …

Das MacBook fühlt sich extrem gut an! Der Lüfter geht so gut wie nie an, es herrscht immer absolute Stille. Die Wärmeableitung ist sehr gut, das Gerät ist leicht und stabil. Das Retinadisplay ist schlicht eine Sensation, ich habe bisher bei keinem anderen Laptop eine solche Auflösung gesehen (gibt es aber angeblich). Qualität eine glatte Eins.
Installation von Software ist simpel und die die Deinstallation ebenso: Einfach das Programm in den Abfalleimer ziehen. An die ungewohnten Keyboard—Shortcuts gewöhnt man sich schnell, auch wenn es dann nicht mehr so einfach ist zwischen Windows und OS X zu wechseln.

iOS—Programmierung

Das Coden unter Objective—C und XCode ist auch gewöhnungsbedürftig. Die Sprache ist zwar schon 30 Jahre alt, aber besitzt eine teilweise ungewohnte Syntax, die aber wirklich elegant ist und C++ meiner Meinung nach in den Schatten stellt. Es verwundert mich, dass Objective—C sich nirgendwo außerhalb der Apple—Welt hat durchsetzen können. Konzeptuell ist das iOS—SDK durchdacht und — zumindest in der aktuellen Version 6.1 — lässt es beinahe keine Wünsche offen. Man lernt relativ schnell und hat schon bald erste Apps gebaut.

Mein vorläufiges Resümee ist also sehr gut. Für einen, der die Windows—Welt nie leiden konnte, ist OS X eine hervorragende Wahl.