Videoüberwachung revisited

Wie die Oö.-Nachrichten berichten, gibt es laufend Gewaltübergriffe und kriminelle Aktivität am Linzer Bahnhof. Trotz — oder wegen — einer Anzahl von unglaublichen 80 Videokameras kommt es immer wieder zu Problemen mit bestimmten gewaltbereiten Gruppierungen.

Pöbeleien, Vandalenakte und Raufereien: Seit Monaten ist das Bild am Linzer Bahnhof gleich – und immer wieder seien es laut Polizei dieselben Gruppen, die aneinander geraten und für Aufsehen sorgen. Auch 80 Überwachungskameras im ganzen Gelände und auf den Bahnsteigen können die Situation nicht beruhigen. “Die vielen Kameras sind den Stänkerern und Problememachern offenbar egal, diese Personen suchen immer wieder den Konflikt”, sagt ein Polizist.  (Oö.-Nachrichten vom 4./5. März 2006, S. 35)

Es bestätigt sich, was ich schon vor mehr als einem Jahr zu diesem Thema geschrieben habe. Besser als das Videotheater am Bahnhof ist dann wohl andere Deterrence, also ein Polizeitposten und Polizisten, die Streife gehen. Private Sicherheitsdienste bilden ihre Mitarbeiter meist schlecht aus und zahlen wenig, die Leute haben wenig Erfahrung und es fehlen außerdem die notwendigen Befugnisse, die die Polizei hat.

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