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Ist reine Minuskelschrift schlechter lesbar?

Letztens führte ich eine Diskussion, ob Text besser lesbar ist, wenn wir die reguläre Rechtschreibung verwenden, also gemischte Majuskel-/Minuskelschreibung, oder alleinig nur klein schreiben?

Eines gleich vorweg: Reine Versalschrift ist schlecht lesbar, der Lesefluss wird gestört, die Geschwindigkeit sinkt. Dazu gibt es einige Studien (ich habe sie am Seitenrand notiert, da hier der Platz nicht reichte ;) ).

Nun fand ich aber nicht wirklich viel über die Kleinschreibung selbst. Ich ging bisher davon aus, dass das reguläre Schriftbild durch die bei uns seit der Volksschule erlernte Gewohnheit auch optimal zu lesen ist. Das stimmt an sich auch, doch reine Kleinschreibung stört die Lesegeschwindigkeit so gut wie nicht, wie man leicht selbst feststellen kann.

Einige Gründe dafür:

  • Wenn wir sprechen unterscheiden wir auch nicht zwischen großen und kleinen Buchstaben
  • Am Satzanfang ist der Buchstabe immer groß geschrieben und damit schon determiniert, ohne Informationsgehalt, damit gilt Punkt 1 ebenfalls
  • Andere Sprachen, wie z. B. das Englische verwenden beinahe nur klein geschriebene Wörter (auch das Lateinische wechselte von der Versalschrift im Mittelalter zu einer dem Englischen ähnlichen Groß-/Kleinschreibung)

Warum schreiben wir also nicht immer klein? Eine gute Frage! Eine befriedigende Antwort wäre für mich Ästhetik, zumindest für Werke mit Anspruch, was für die meisten E-Mails und Chats ja wohl nicht gelten mag.

Größte Oberösterreichische Zeitung kann nicht rechtschreiben!

Durch einen Zufall kam ich heute auf die Idee auf der Suchseite der Oberösterreichischen Nachrichten nach einem Wort zu suchen, dessen Schreibweise mit „h“ einen angeblich zur Dämlichen macht. Zu meiner Belustigung finde ich dort einen Artikel mit der falschen Schreibweise. Das machte mich nun doch neugierig!

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Ich nahm also eine kleine Auswahl aus Wikipedias Liste häufiger Rechtschreibfehler im Deutschen und wurde bei einigen auch fündig (ich vermute es findet sich noch einiges mehr):

Unglaubliche Patzer, wie ich finde. Zumindest eine Rechtschreibprüfung vor Veröffentlichung sollte doch die Regel sein, oder?

Head First iPhone and iPad Development, 2nd Edition; By Dan Pilone, Tracey Pilone

I started reading “Head First iPhone and iPad Development” for just one reason: I wanted to learn developing apps on my iPhone and iPad. And I started reading in summer 2013, so at the time of reading it was already two years old. This is more than a lifespan of an ordinary iPhone and for that reason it provided a lot about iOS 5, but not iOS 6, just not to mention the now released iOS 7 and XCode5. So the book is now two major iOS versions late and considerably outdated.

But besides these historical facts I got a really great book to learn developing iOS apps, just right from the very start. I may mention, I have a big deal of experience in programming, but never had developed in Objective-C so far, so this was really a novelty. And I also had never developed for iOS, I just made some Android experiences, so this was new too.

That’s where “Head First iPhone and iPad Development” comes to the rescue. It was an easy read and very good introduction into iOS and Objective-C. If you know the “Head First”-series you will surely know its very special methodology with great charts and graphics, and lots of visual hints and perfectly nice descriptions, even to rather complex issues. Sometimes I didn’t like the frequent repetitions, but they are great for memorizing and help with more complex examples. It’s a little bit like in school and gives you a childish feeling, which I not always apreciated. But it’s ok for a primer.

Because of the old XCode version used in the book, it’s not so easy to complete all examples (with XCode4 and later), respectively the ones in the later chapters. I recommend to wait for the 3rd edition coming out in December 2013, but I’m afraid it will already be outdated (?), as Apple released iOS7/XCode5 not so long ago.

To summarize my review, the book is nicely written, with some great examples, making use of an effective and educational methodology, but sadly the book is awfully outdated. I loved it though!

http://shop.oreilly.com/product/0636920010135.do

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Fields of Interest

In den letzten Tagen habe ich mir einiges an Material angesehen, das extrem aufregend ist. Zum einen bin ich (wieder einmal) über die Spieltheorie und deren Anwendungen gestolpert, zum anderen kommen wir gleich. Wem sagt John Nash etwas? Ja, da gab’s mal diesen Film. Aber nicht nur.

Von der Spieltheorie landete ich dann plötzlich bei der Statistik, vor allem bei deren Anwendungen zur Vorhersage von Ereignissen. Voriges Jahr zeigte uns Nate Silver in den USA sehr deutlich wie weit man mit Bayesischer Statistik gehen kann und das Thema ist extrem interessant wenn es um Softwareentwicklung und Test geht. Die meisten Aussagen basieren ja in der Regel auf irgendwelchen Datensammlungen die ausgewertet werden und oft wird aufgrund bestehender Daten in die Zukunft hochgerechnet, was nicht immer funktioniert. Da geht mehr, viel mehr. Überhaupt haben die wenigsten in meiner Branche Ahnung der Anwendung von Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Von dort bin ich dann auf ein altes Thema mäandert, nämlich ein Buch, dass ich schon vor langer Zeit lesen wollte: Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten. Man stelle sich vor 1968, Motorradfahrt durch die USA, Vater und Sohn mit einem befreundeten Ehepaar. Um was es geht? Weniger um Zen und weniger um die Wartung von Motorrädern, eher um Qualität und die philosophische Betrachtung derer.

Das Thema Qualität hat mich quasi automatisch berufsbedingt, wenn auch in unterschiedlichsten Ausprägungen. Ein Artikel über Scrum und die Klarheit der Kommunikation war sehr aufschlussreich, vor allem wenn man ein wenig über Transparenz in Unternehmen nachdenkt.