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	<title>Don&#039;t Panic! &#187; Privacy</title>
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	<description>Time is an illusion.</description>
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		<title>See Through Wall with Wifi</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 11:43:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jplasser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Security]]></category>

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		<description><![CDATA[That&#8217;s very impressive: Researchers at the University of Utah have found a way to see through walls to detect movement inside a building.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wired.com/threatlevel/2009/10/see-through-walls/">That&#8217;s very impressive:</a> Researchers at the University of Utah have found a way to see through walls to detect movement inside a building.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ifQkbMJ_sXM&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/ifQkbMJ_sXM&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Ãœberwachungsstaat Österreich</title>
		<link>http://www.plasser.net/2007/12/18/uberwachungsstaat-osterreich/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Dec 2007 00:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Austria]]></category>
		<category><![CDATA[Privacy]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[Surveillance]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun wird auch in Österreich immer klarer, dass im Namen von Sicherheit und Terrorismusabwehr Gesetze adaptiert und Ãœberwachungsmaßnahmen aufgebaut werden. Anscheinend ist es in unserem schönen Land noch einfacher als z.B. beim Nachbarn Deutschland Ãœberwachungsmaßnahmen umzusetzen: Immer umfassender wollen uns &#8230; <a href="http://www.plasser.net/2007/12/18/uberwachungsstaat-osterreich/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun wird auch in Österreich immer klarer, dass im Namen von Sicherheit und Terrorismusabwehr Gesetze adaptiert und Ãœberwachungsmaßnahmen aufgebaut werden. Anscheinend ist es in unserem schönen Land noch einfacher als z.B. beim Nachbarn Deutschland Ãœberwachungsmaßnahmen umzusetzen:<br />
<blockquote>Immer umfassender wollen uns Polizei und Nachrichtendienste<br />
kontrollieren: durch Maßnahmen wie Lauschangriff, Rasterfahndung,<br />
Trojaner, Bildungsevidenz, Videoüberwachung, Fingerabdrücke,<br />
Genmusterabdrücke, Vorratsdatenspeicherung und IMSI-Catcher. Österreich<br />
zeigt hierdurch immer mehr Merkmale eines Ãœberwachungsstaates. Wir sind<br />
der Ãœberzeugung, dass nicht alles für den Staat zulässig sein soll, was<br />
technisch möglich ist.</p></blockquote>
<p>Um so mehr freut es mich, dass sich noch Menschen finden, die solchen Maßnahmen des Staates kritisch gegenüber stehen und nicht die Standardantwort &#8220;Ich habe nichts zu verbergen&#8221; geben. Wer sie unterstützen will findet sie auf <a href="http://ueberwachungsstaat.at/">Ueberwachungsstaat.at</a>.</p>
<p>Technorati Tags: <a class="performancingtags" href="http://technorati.com/tag/austria" rel="tag">austria</a>, <a class="performancingtags" href="http://technorati.com/tag/security" rel="tag">security</a>, <a class="performancingtags" href="http://technorati.com/tag/privacy" rel="tag">privacy</a>, <a class="performancingtags" href="http://technorati.com/tag/surveillance" rel="tag">surveillance</a></p>
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		<title>Da gehen sie hin, die Daten</title>
		<link>http://www.plasser.net/2007/02/23/da-gehen-sie-hin-die-daten/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Feb 2007 01:03:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Privacy]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem wurde uns ein Billa in die Nähe (ein)gebaut, was den Vorteil hat, dass ich nun zwischen dem Diskonter (Hofer), einem normalen Supermarkt(?)-Sortiment (eben Billa) und einem Bioladen (Müli) einkaufen kann (neben Bäcker und sonstigen kleineren Läden&#8230;). Nun ist &#8230; <a href="http://www.plasser.net/2007/02/23/da-gehen-sie-hin-die-daten/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem wurde uns ein <a href="http://appl.billa.at/appls/FilialFinder/aspx/detail.aspx?fil=4583">Billa in die Nähe</a> (ein)gebaut, was den Vorteil hat, dass ich nun zwischen dem Diskonter (Hofer), einem normalen Supermarkt(?)-Sortiment (eben Billa) und einem Bioladen (Müli) einkaufen kann (neben Bäcker und sonstigen kleineren Läden&#8230;).</p>
<p>Nun ist also ein Billa-Laden in der Nähe mit einigermaßen Sortiment und &#8211; wie mir auffiel &#8211; einer Unmenge an Personal und was mich extrem nervt einem lästigen Kundenbindungsprogramm. Mein Problem dabei ist, dass für die sogenannten &#8220;Vorteilskunden&#8221; eine ganze Menge billigerer Waren verkauft werden. So kostet z.B. heute dort eine bekannte Mineralwassersorte (eine jener mit dem Hauch von Geschmack) um 30 Cent (oder 25%) weniger als ohne &#8220;Vorteil&#8221;.<br />Nun bin ich aber ein standhafter Verweigerer von Kundenkarten, bei denen ich erstens meine personenbezogenen Daten angeben muss bzw. zweitens, jene, wo ich diese Kundenbindung mit der Bankomatkarte verknüpfen muss. Warum nicht eine Option, die mich anonym alle Vorteile genießen lässt, zur Kundenbindung sollte das doch ausreichen?</p>
<p>Natürlich geht es um mehr als Bindungen aufzubauen. Die Stichworte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Data_Mining">Data-Mining</a> oder allgemeiner <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Business-Intelligence">Business-Intelligence</a> bringen etwas Licht in die Sache. Vordergründig wird vermittelt, es geht um das Problem des wie-mache-ich-noch-mehr-Profit-mit-meinen-Kunden, aber andererseits kann mit den Daten auch einiges gemacht werden, was mit reinem Profitdenken nichts mehr zu tun hat, sondern unsere Privatsphäre empfindlich stört. Sagen wir mal &#8211; und das ist natürlich reine Spekulation &#8211; Frau S. bewirbt sich bei Billa als Verkäuferin, sie kauft schon seit Jahren bei Billa selbst mit Ihrer Kundenkarte billiger ein. Nun sieht ein Mitarbeiter der HR-Abteilung einfach mal schnell nach was Frau S. so über die Jahre bei ihrem zukünftigen (oder eben nicht) Arbeitgeber gekauft hat. Dabei fällt auf, dass sie einmal die Bank gewechselt hat und in einem Jahr zweimal den Wohnsitz, der letzte stimmt außerdem nicht mit dem in ihrer Bewerbung angegebenen Wohnsitz überein.<br />Ein kleiner Stein kommt ins Rollen. Der KSV und das zentrale Melderegister dürfen weitere Daten liefern (in Zukunft dann auch Daten aus der <a href="http://futurezone.orf.at/it/stories/169757/">Bildungsevidenz</a>), die werden mal eben verglichen mit den Kartendaten und daraus werden Schlüsse gezogen, die eventuell die Einstellung von Frau S. verhindern können. Das ist Ãœberwachung. Naja, vielleicht ist das Fallbeispiel ein wenig übertrieben, aber auch die Argumentation, dass Frau S. vielleicht immer nur Angebote gekauft hat könnte wiederum für andere Anbieter interessant sein, z.B. Leasingunternehmen oder Banken. Wer sagt uns denn, dass Billa nicht auch noch ein gutes Geschäft mit dem Verkauf dieser wertvollen Daten macht? Eine weitere Verknüpfung mit anderen Rabattkarten ist auf Dauer auch nicht auszuschließen und ebenso lukrativ.</p>
<p>Das Dumme daran ist doch, das die, die die Karte nicht benutzen wollen immer den teureren Preis zahlen und auch noch das System, von dem sie keinen Vorteil haben, finanzieren. Und weil das nicht auch noch genug ist, gibt es auch noch Treuepunkte an der Kassa. Bitte, wer sammelt Treuepunkte? Hier werden zwar keine Daten mit mir persönlich verknüpft aber danke, nein, ich sammle das nicht. Zu aufwendig, zu wenig Gewinn.</p>
<p>So muss nun jeder Kunde jedes mal an der Kassa die zwei bedeutenden Fragen über sich ergehen lassen: &#8220;Haben Sie eine Vorteilskarte?&#8221; und &#8220;Sammeln Sie Treuepunkte?&#8221;. Das nervt. Und heute hat&#8217;s mich echt genervt, denn ich wollte mir so ein viel zu teures Mineralwasser kaufen, aber 30 Cent mehr (ohne die Karte) führten dazu, dass ich es im Regal stehen lies. Andererseits sind mit 30 Cent zu wenig um meine Daten preis zu geben.</p>
<p>Das tollste ist jedoch die <a href="http://www.billa.at/billa/default.asp?katNr=28895&amp;sNr=58462">Aktivierung</a>. Um alle Vorteile (z.B. ganz tolle gratis SMS) nutzen zu können <br />muss man seine Vorteilskarte im Internet aktivieren (übrigens, wer hat denn die Website gebastelt, das schaut verdächtig nach möglichen SQL-Injections aus). Für was die gratis SMS? Bekommen meine SMS-Empfänger dann SMS-Spam aufs Handy? Denkbar und durchaus möglich.</p>
<p>Sogar der kleine Bioladen Müli, hat seinen Rabattkarte. Beim Hofer gibt&#8217;s das nicht, da ist alle billig. Anscheinend gibt es doch keine Notwendigkeit um mit Karten die Umsätze zu steigern. Sie dienen wahrscheinlich allesamt nur der Ãœberwachung der Kunden zur Gestaltung der Produkt- und Preispolitik. <a href="http://matrix.orf.at/bkframe/030706_1.htm">Oder darf&#8217;s ein bisserl mehr sein?</a></p>
<p>Technorati Tags: <a class="performancingtags" href="http://technorati.com/tag/business" rel="tag">business</a>, <a class="performancingtags" href="http://technorati.com/tag/privacy" rel="tag">privacy</a></p>
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		<title>Wir werden Video-überwacht</title>
		<link>http://www.plasser.net/2006/08/06/wir-werden-video-uberwacht/</link>
		<comments>http://www.plasser.net/2006/08/06/wir-werden-video-uberwacht/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Aug 2006 14:26:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linz]]></category>
		<category><![CDATA[Privacy]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Totale Ãœberwachung Allerorts wird neuerdings überwacht. Kein Fleckchen mehr, wo nicht Videoüberwachungskameras unsere Privatsphäre stören. Ich berichte gerne über solche Aktionen, weil sie meiner Meinung nach keine Erhöhung der Sicherheit bringen. Ich persönlich fühle mich nicht wohl in einer &#8230; <a href="http://www.plasser.net/2006/08/06/wir-werden-video-uberwacht/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Totale Ãœberwachung</h2>
<p>Allerorts wird neuerdings überwacht. Kein Fleckchen mehr, wo nicht Videoüberwachungskameras unsere Privatsphäre stören.</p>
<p>Ich berichte gerne <a href="archive/2006/05/08/video-berwachung-in-linzer-schwimmbad" target="_self">über</a> <a href="archive/2006/03/05/videoberwachung-revisited" target="_self">solche</a> <a href="archive/2005/02/27/videoberwachung-ist-ineffizient" target="_self">Aktionen</a>, weil sie meiner Meinung nach keine Erhöhung der Sicherheit bringen. Ich persönlich fühle mich nicht wohl in einer solcherart überwachten Umgebung. Und außerdem stellt sich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit, der Legalität, der Verfassungswidrigkeit und der Sinnlosigkeit von Videoüberwachung des öffentlichen Raums. Ganz abgesehen von den daraus resultierenden sozialen Problemen und Ã„nderungen in unserer Gesellschaft.</p>
<p>Erst gestern fand sich in den <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=2540120" target="_self">östereichischen</a> <a href="http://wien.orf.at/stories/127386/" target="_self">Medien</a> der Kommentar zur Video-Ãœberwachung <b>aller</b> ÖBB-Züge und -Bahnhöfe. Spinnen die denn alle? Eine ähnliche <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/527905/" target="_self">Diskussion</a> wird übrigens im Moment in Deutschland geführt. Und auch dort gibt es <a href="http://www.zeit.de/news/artikel/2006/08/03/69765.xml" target="_self">kritische Stimmen</a>.</p>
<h2>Videoüberwachung in Linz keine Ausnahme</h2>
<p>Am 27.7.2006 wurde in Linz an der Kreuzung Freistädterstraße-Donaufeldstraße eine Ãœberwachungskamera installiert. Sie blickt Richtung Süden und ist anscheinend nur provisorisch angebracht und verkabelt. Mehrmals konnte ich dort einen dunklen Van ausmachen, dessen Ladung wohl technische Einstellungen vornahm, oder die Videos überspielten. Zumeist wird im Allgemeinen behauptet, solche Videos werden nach 48 Stunden wieder gelöscht. Was passiert hier mit den Aufnahmen, welchen Zweck verfolgen die Beobachter damit?</p>
<h2><img class="image-left" src="../assets/DSCN4970.JPG/image_preview" alt="Video-Ãœberwachungskamera in Linz" />Was wird überwacht?</h2>
<p>Diese Frage stellt sich an diesem Ort tatsächlich. Es kann sich um eine gerichtlich angeordnete Ãœberwachung handeln, ich frage mich nur <b>was hier überwacht wird</b>. Die Kamera selbst sieht nur den Bereich in der Kurve auf der Fahrbahn. Den Radweg rechts (Blick Richtung Süden) sieht sie nicht. Es gibt also nur den Schluß, dass hier KFZ überwacht werden. Da es sich in diesem Bereich nicht um eine gefährliche Kreuzung handelt und mir bisher auch keinerlei gröbere Unfälle an dieser Stelle bekannt geworden sind, dient die Ãœberwachung mit einiger Mutmaßung dem Scannen der Fahrzeuge zu erkennungsdienstlichen Zwecken. Das würde bedeuten, dass je nach Häufigkeit oder Zeitpunkt des Befahrens der Kreuzung Unschuldige automatisch als verdächtig gelten. Ã„hnlich den <a href="http://de.wikinews.org/wiki/Suche_nach_Kindersch%C3%A4nder:_80.000_Dresdner_zum_Gentest" target="_self">Massen-DNA-Tests in Deutschland</a> werden alle gescannt und dann analysiert. Und fast niemand stört&#8217;s?</p>
<p><b>Update @8.8.2006:</b> Die Kamera wurde wieder entfernt.</p>
<p>DNA-Tests kann man(n) verweigern, aber Video-Ãœberwachung ist subtiler, versteckt, teilweise nicht auffindbar, weil die Kameras immer billiger, winziger und unsichtbarer werden. Jeder, auch Private, können heute per Video überwachen was gefällt. Aber wenn die Staatsgewalt überwacht, dann verliert der Bürger Rechte, die er sich in früheren Zeiten hart erkämpfen musste.</p>
<h2>Ãœberwachung auch am Linzer Hauptplatz und in der Altstadt</h2>
<p>Nun, das obige Beispiel ist ja keine große Ausnahme in der Ãœberwachungsstadt Linz. Es wird ja auch die Altstadt und ein Teil des Hauptplatzes überwacht. Laut einem <a href="http://www.nachrichten.at/archiv?query=-shlyc:client/ooen/ooen/textarch/j2006/q3/m07/t27/ph/s024/001_001.dcs&amp;ausgabe=H:Hauptausgabe&amp;datum=27.07.2006&amp;seite=024&amp;set=5" target="_self">Bericht der OÖN vom 27. Juli 2006</a> wird mit vier Kameras überwacht, auf dem Bild zum Text (das Bild war nur in der gedruckten Ausgabe sichtbar) steht jedoch klar und deutlich C-5, was auf zumindest auf eine fünfte Kamera hindeuten würde. Ãœberwacht wird z.B. die Hofgasse vom Hauptplatz aus, der Raum vor der Kunstuniversität am Hauptplatz bis zur Bim-Haltestelle, am Alten Markt vor dem Lokal Herberstein, und noch an weiteren &#8220;gefährlichen&#8221; Standpunkten.</p>
<h2>Verschiebung der Tatorte findet statt</h2>
<blockquote><p>Gewisse Gruppen, die im Vorjahr meist nur zum Stänkern in die Altstadt gekommen waren, sind laut Fuchs [Anm. d. Hrsg.: Erwin Fuchs, Linzer Polizeijurist] kaum noch dort unterwegs: &#8220;Sie haben sich auf ganz Linz verstreut.&#8221;</p></blockquote>
<p>Auch ist die Entwicklung zu einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dislozierung" target="_self">Dislozierung</a>, die Erwin Fuchs, hier in einem Zitat aus dem oben erwähnten OÖN-Bericht, logisch. Es verschiebt sich der Tatort von der Altstadt auf andere nicht-überwachte Linzer Plätze. Das bedeutet in der Regel, dass die Verbrechensarte nicht kleiner wird, sondern, sich nur vom ursprünglichen Ort des Geschehens woanders hin bewegt. Also kein Sicherheitsgewinn, sondern in weiterer Folge sogar eine Erhöhung der Kriminalität an anderen Orten (Verlagerungseffekte). Die einzigen im Bericht erwähnten Vorteile der Videoüberwachung waren zur nachträglichen Beweissicherung, sonst nichts. Genau das ist mittlerweile auch durch einige Studien belegt.</p>
<h2>In Linz beginnt&#8217;s</h2>
<p>Eines ist auch klar: <b>Nicht jede Videoüberwachung ist per se sinnlos</b>. Dennoch muss, gerade dann wenn die Öffentlichkeit betroffen ist, die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben. Wenn <a href="archive/2006/05/08/video-berwachung-in-linzer-schwimmbad" target="_self">in Garderoben eines Schwimmbads nackte Menschen beobachtet</a> werden, dann ist das einfach lächerlich. Frei nach dem Motto,<i> wir überwachen euch auf Schritt und Tritt, somit seid ihr sicher</i> wird langsam die totale Ãœberwachung eingeführt. Die sozialen Auswirkungen werden nicht beachtet. <b>Ãœberwachung fördert Konformität</b>, keiner weiß mehr was überwacht wird, jeder weiß nur dass er überwacht wird. Ein Problem mag auch auftreten, nämlich dass Zivilcourage nun völlig untergehen wird. Aufgrund der kontinuierlichen Ãœberwachung wird keiner mehr reagieren und, da ja überwacht wird, einfach auf professionelle Hilfe warten. Und es gibt einen weiteren Aspekt, der nicht vernachlässigt werden darf, die <b>subjektive Wahrnehmung</b> des am Bildschirm sitzenden Beobachtenden. Sie (was wäre besser? Sie oder er?) steuert mit ihrer Weltanschaung und Vorurteilen bewußt oder nicht ihre Beobachtung.</p>
<h2>Videoüberwachung ist wie Homöopathie</h2>
<p>Wie bei der Homöopathie ist die Wirkung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Video%C3%BCberwachung" target="_self">Videoüberwachung</a> umstritten. Und gleichzeitig wird auch das gleiche dummdreiste Argument verwendet: &#8220;Wenn&#8217;s nicht hilft, so schadet&#8217;s nicht.&#8221; Und gleich wie dort ist es ein Kampf gegen Windmühlen.</p>
<h2>1984 mit Verspätung?</h2>
<blockquote><p>&#8220;Ich habe nichts zu verbergen&#8221;</p>
<p>&#8220;Das kann sich ja eh keiner alles anschauen. Mir doch egal&#8221;</p>
<p>&#8220;Videokameras schützen gegen Randalierer/Kriminelle/Terroristen!&#8221;</p>
</blockquote>
<p>In welcher Welt wollen wir leben? In einer Welt, in der langsam und kontinuierlich Rechte ausgehöhlt werden? In der Mautüberwachungssysteme von einem Tag zum andern nicht nur die Mautpflicht überwachen (geschieht im Augenblick <a href="http://myblog.de/strafblog/art/4119357" target="_self">in Deutschland</a>, kommt bei uns wohl auch), sondern alles und jeden. Ich will das nicht. Und die gängigen Ausreden der Befürworter, wie &#8220;Ich habe nichts zu verbergen&#8221; usw. lassen sich leicht <a href="http://www.ccc.de/surveillance/?language=de/" target="_self">entkräften</a>. Ich plädiere für einen sinnvollen und überlegten Einsatz von Tec<br />
hnologie.</p>
<h2>Links zur Thematik<br /></h2>
<ul>
<li><a href="http://www.enjoy-surveillance.org/" target="_self">Weblog Enjoy Surveillance</a></li>
<li><a href="http://www.surveillance-studies.org/blog/" target="_self">Weblog Surveillance Studies</a></li>
<li><a href="http://rabe.supersized.org/" target="_self">Weblog Rabenhorst</a></li>
<li><a href="http://www.uhusnest.de/owlcont.htm" target="_self">Owl Content</a> und <a href="http://metaowl.de/" target="_self">Metaowl</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:%C3%9Cberwachung" target="_self">Wikipedia: Ãœberwachung</a></li>
<li><a href="http://www.ccc.de/surveillance/?language=de/" target="_self">CCC | Ãœberwachung des öffentlichen Raums</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Video-Ãœberwachung in Linzer Schwimmbad</title>
		<link>http://www.plasser.net/2006/05/07/video-uberwachung-in-linzer-schwimmbad/</link>
		<comments>http://www.plasser.net/2006/05/07/video-uberwachung-in-linzer-schwimmbad/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 May 2006 22:52:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linz]]></category>
		<category><![CDATA[Privacy]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[Surveillance]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab und an glaube ich wirklich, ich muss mich verlesen haben. Heute z.B. habe ich beim Lesen eines Beitrags auf dem Weblog der detektiv regelrecht an einen Scherz geglaubt. Es war aber keiner (wie zumeist bei solchen Dingen)! Da wird &#8230; <a href="http://www.plasser.net/2006/05/07/video-uberwachung-in-linzer-schwimmbad/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab und an glaube ich wirklich, ich muss mich verlesen haben. Heute z.B. habe ich beim Lesen eines <a href="http://weblog.derdetektiv.at/archives/249-Geheime-Videoueberwachung.html">Beitrags</a> auf dem Weblog <a href="http://weblog.derdetektiv.at">der detektiv</a> regelrecht an einen Scherz geglaubt. Es war aber keiner (wie zumeist bei solchen Dingen)!<br />

</p>
<div class="shadow"><a title="Eine Kamera, die jeder sieht." href="/assets/camera.jpg" rel="lightbox"><img src="/assets/camera.jpg" /></a></div>
<p></p>
<p>Da wird doch tatsächlich Videoüberwachung in den Umkleidegarderoben eines <a href="http://www.linzag.at/content/section,id,58,nodeid,201,_country,service,_language,de.html">Linzer Schwimmbads</a> eingesetzt, um einen Einbrecher ausfindig zu machen. Anscheinend kann sich heute keiner mehr sicher sein, nicht überwacht zu werden. In Linz gibt es <a href="http://www.linzag.at/navigation/section,id,201,nodeid,201,p,0,_country,ag,_language,de.html">vier Hallenbäder</a>, die in Frage kommen, nach meiner Recherche war es wohl in der Sauna im Parkbad. Was aber dem Bericht etwas widerspricht und noch nicht bestätigt werden konnte (mein Anruf bei der Polizei brachte nichts, die ließen mich in der Warteschleife hängen).
</p>
<p>Vor Videoüberwachung dieser Art kann man sich nur schützen, in dem man sehr aufmerksam ist und seine Umgebung genau beobachtet. Marc Roessler hat das Papier <a href="http://www.tentacle.franken.de/papers/hiddencams.pdf">&#8220;How to find hidden cameras&#8221;</a> geschrieben, dass hierbei hilfreich sein kann (aber nicht paranoid machen sollte).
</p>
<p>
An diesem Beispiel ist leicht zu erkennen, welch&#8217; wichtiges Gut Datenschutz und Privatsphäre in Zukunft werden werden. Je leichter und kostengünstiger Ãœberwachung in solchen intimen Bereichen durchgeführt werden können, desto öfter werden sie auch vorgenommen. Die Polizei greift immer häufiger und intensiver auf Methoden, die früher Geheimdiensten vorbehalten waren, zurück. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Bruder">Big brother</a> ist nicht nur ein Begriff aus Orwells Roman 1984, es wird auch langsam Realität. Und es wird Zeit dass unsere Gesellschaft damit umzugehen lernt und erkennt, dass nicht jeder Einsatz von Technologie bei der Ãœberwachung sinnvoll ist. Vor allem bemerke ich immer mehr die Tendenz, dass der Normalbürger dazu neigt, Ãœberwachung zu seinem Schutze als völlig normal zu betrachten, auch wenn seine Privatsphäre dadurch verletzt wird, und jene, die sich gegen eine permanente und vollständige Ãœberwachung stellen, kriminalisiert werden. Wie auch immer: Big brother is watching you.
</p>
<p>Wenigstens ist dies ein sehr leerreiches Beispiel dafür, dass Videoüberwachung keine Verbrechen verhindert.
</p>
<p><strong>Update:</strong> Ich habe oben beschriebenes Geschehen für den <a href="http://www.bigbrotherawards.at">Big Brother Award 2006</a> vorgeschlagen.</p>
<h4>Links:</h4>
<ul>
<li><a href="http://www.juridicum.at/content/view/1938/2/">Videoüberwachung von Nackten in Schwimmbädern legal? &#8211; Juridicum Online</a></li>
<li><a href="http://www.nachrichten.at/lokal/438087?PHPSESSID=d720bfb30fd8884e6429fa17aedf2a1e">Bericht auf nachrichten.at</a></li>
</ul>
<p>Technorati Tags:<br />
<a href="http://technorati.com/tag/linz" rel="tag">linz</a>, <a href="http://technorati.com/tag/surveillance" rel="tag">surveillance</a>,<br />
<a href="http://technorati.com/tag/cameras" rel="tag">cameras</a></p>
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		<title>Credit Card Fraud</title>
		<link>http://www.plasser.net/2006/03/10/credit-card-fraud/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Mar 2006 19:50:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Security]]></category>

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		<description><![CDATA[I just recognized that my credit card company charged me for two (obviously fraudulent) purchases: 2006-02-05 2006-02-07 TNAUDIO.COM FLAGSTAFF USD -69,99 1,19204 -0,59 -59,30 2006-02-19 2006-02-21 SOUNDOFOM.COM MILLSBORO USD -55,12 1,18555 -0,46 -46,95 Â I don&#8217;t have any idea who is &#8230; <a href="http://www.plasser.net/2006/03/10/credit-card-fraud/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> I just recognized that my credit card company charged me for two (obviously fraudulent) purchases:
</p>
<table class="rechnung" align="center">
<tbody>
<tr>
<td class="middleleft" align="center">2006-02-05
    </td>
<td class="middlemiddle" align="center">2006-02-07
    </td>
<td class="middlemiddle" align="left">TNAUDIO.COM FLAGSTAFF
    </td>
<td class="middlemiddle" align="center">USD
    </td>
<td class="middlemiddle" align="right">-69,99
    </td>
<td class="middlemiddle" align="right">1,19204
    </td>
<td class="middlemiddle" align="right">-0,59
    </td>
<td class="middleright" align="right">-59,30
    </td>
</tr>
<tr>
<td class="middleleft" align="center">2006-02-19
    </td>
<td class="middlemiddle" align="center">2006-02-21
    </td>
<td class="middlemiddle" align="left">SOUNDOFOM.COM MILLSBORO
    </td>
<td class="middlemiddle" align="center">USD
    </td>
<td class="middlemiddle" align="right">-55,12
    </td>
<td class="middlemiddle" align="right">1,18555
    </td>
<td class="middlemiddle" align="right">-0,46
    </td>
<td class="middleright" align="right">-46,95
    </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Â I don&#8217;t have any idea who is to blame and how it was done, but I immediately canceled my credit card. The security department of <a href="http://www.europay.at">Europay</a> could not be reached this afternoon and they told me, for further information I&#8217;ll have to wait until monday. So stay tuned and I will give you an update this monday.
</p>
<p>Technorati Tags:<br />
<a href="http://technorati.com/tag/security" rel="tag">security</a>, <a href="http://technorati.com/tag/creditcard" rel="tag">creditcard</a>,<br />
<a href="http://technorati.com/tag/fraud" rel="tag">fraud</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Merkwürdige Methoden der Terrorfahndung</title>
		<link>http://www.plasser.net/2005/12/22/merkwurdige-methoden-der-terrorfahndung/</link>
		<comments>http://www.plasser.net/2005/12/22/merkwurdige-methoden-der-terrorfahndung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2005 01:14:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privacy]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[Surveillance]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorism]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Tatsache, dass immer mehr willkürliche Massnahmen nach den Anschägen des 11. Septembers 2001 von Politik und Machthabern eingesetzt werden, wird uns nicht nur unsere geschätzte Freiheit und damit auch Lebensqualität sondern vor allem Wissenschaft, Forschung und Lehre und Privatsphäre &#8230; <a href="http://www.plasser.net/2005/12/22/merkwurdige-methoden-der-terrorfahndung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Die Tatsache, dass immer mehr <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21622/1.html">willkürliche Massnahmen</a> nach den Anschägen des 11. Septembers 2001 von Politik und Machthabern eingesetzt werden, wird uns nicht nur unsere geschätzte Freiheit und damit auch Lebensqualität sondern vor allem Wissenschaft, Forschung und Lehre und Privatsphäre kosten.</p>
<p>Wenn ich den Artikel der <a href="http://www.heise.de/tp/">Telepolis</a> lese, dann wird mir klar, dass ich vor vielen Jahren auch Besuch der Polizei bekommen hätte. Ich habe mit zwölf Jahren den <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect?link_code=ur2&amp;tag=plassernet-21&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;path=external-search%3Fsearch-type=ss%26keyword=chemische%20experimente%20mit%20einfachen%20mitteln%26index=books-de">Römpp/Raaf</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=plassernet-21&amp;l=ur2&amp;o=3" height="1" width="1" /> gelesen und in den Jahren darauf alle möglichen Chemikalien daheim gehortet. Jetzt haben Behörden schon Angst, dass aus kleinen Forschern Terroristen werden. Absurd! â€” Kupfersulfat, Natriumhydroxid sind gefährliche Sprengstoffe?</p>
<blockquote><p>In einem Fall akzeptierte ein Richter in der Begründung eines Durchsuchungsbeschlusses sogar die Behauptung, Kupfersulfat, wie es in Chemiekästen für Kinder vorkommt, und Natriumhydroxid, wie es in 0,5 kg-Packungen in Supermärkten als Beseitigungsmittel für Verstopfungen im Sanitärbereich angeboten wird, seien explosionsgefährlich und erlaubnispflichtig nach Â§ 27 Sprengstoffgesetz und der bloße Erwerb deshalb bereits strafbar. Der Richter ordnete wegen des Kaufs dieser Stoffe eine Durchsuchung von Wohnung, Geschäftsräumen und Fahrzeugen des Käufers an. In Wirklichkeit sind diese Chemikalien nicht als explosionsgefährlich eingestuft, und erlaubnispflichtig sind sie schon gar nicht. Da kein Fachmann hinzugezogen wurde, blieben diese eklatanten Fehler unbemerkt.</p></blockquote>
<p>Wenn das so weitergeht mit <a href="http://www.schneier.com/blog/archives/2005/12/the_security_th_1.html">Ãœberwachungsstaat</a>, <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/67580">Verschärfung von Copyrights</a>, <a href="http://www.quintessenz.at/cgi-bin/index?funktion=view&amp;id=000100003441">Verbieten von freier und offener Software</a>, dann wird ganz sicher die freie Gesellschaft darunter leiden. Meist geht das schneller als man denkt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sonys DRM ist ein Rootkit</title>
		<link>http://www.plasser.net/2005/11/02/sonys-drm-ist-ein-rootkit/</link>
		<comments>http://www.plasser.net/2005/11/02/sonys-drm-ist-ein-rootkit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2005 01:24:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privacy]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>

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		<description><![CDATA[Mark Russinovich kommt zufällig beim Testen seines RootkitRevealers hinter Sonys kleinen DRM-Clou: Last week when I was testing the latest version of RootkitRevealer (RKR) I ran a scan on one of my systems and was shocked to see evidence of &#8230; <a href="http://www.plasser.net/2005/11/02/sonys-drm-ist-ein-rootkit/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sysinternals.com/blog/2005/10/sony-rootkits-and-digital-rights.html">Mark Russinovich</a> kommt zufällig beim Testen seines <a href="http://www.sysinternals.com/utilities/rootkitrevealer.html">RootkitRevealer</a>s hinter Sonys kleinen DRM-Clou:</p>
</p>
<blockquote><p>Last week when I was testing the latest version of RootkitRevealer (RKR) I ran a scan on one of my systems and was shocked to see evidence of a rootkit. Rootkits are cloaking technologies that hide files, Registry keys, and other system objects from diagnostic and security software, and they are usually employed by malware attempting to keep their implementation hidden (see my â€œUnearthing Rootkitsâ€ article from thre June issue of Windows IT Pro Magazine for more information on rootkits). The RKR results window reported a hidden directory, several hidden device drivers, and a hidden application.</p></blockquote>
<p>Auch <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/65602">Heise</a> schreibt darüber:</p>
<blockquote><p>In den Lizenzvereinbarungen (EULA) der CD â€“ der man zustimmen muss, damit die darauf befindliche Abspiel-Software für PCs startet â€“ steht laut Russinovich nichts davon, dass eine Software installiert würde oder sich gar tief im System verankert. In der Diskussion zur Sysinternals-Meldung werfen Teilnehmer ein, dass dieses Vorgehen des Kopierschutzes wohl in Kalifornien nach dem California Business &amp; Protections Code Section 22947.3 illegal sei und mit bis zu 1.000 US-Dollar Strafe pro betroffenem Computer geahndet werden könne.</p></blockquote>
<p>Ich denke hier liegt ein echter strafrechtlich relevanter Tatbestand vor (ohne das tatsächlich belegen zu können), denn hier wird ohne Wissen des Benutzers Software installiert, die nicht wieder einfach zu deinstallieren ist und <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/65602">Systemressourcen verschwendet</a>:</p>
<blockquote><p>Der Treiber fragt alle zwei Sekunden alle laufenden Prozesse nach den von ihnen geöffneten Dateien ab, um seiner Aufgabe â€“ dem Verhindern von unerwünschten Kopien â€“ nachzukommen, und das gleich jeweils achtmal am Stück. So verbraucht der nicht ganz koschere Kopierschutz Rechenzeit, auch wenn die zu schützende CD gar nicht im Laufwerk liegt. Die Software verankert sich derart tief im System, dass sie selbst im abgesicherten Modus gestartet wird. Wenn die Treiber also Probleme verursachen, könnten sie das System komplett unbrauchbar machen.</p></blockquote>
<p>Richtig nett, oder? Es kommt aber noch besser, bei Entfernen dieses <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rootkit">Rootkits</a> <a href="http://www.theregister.co.uk/2005/11/01/sony_rootkit_drm/">zerstört sich Windows</a> von selbst.</p>
<p>Mal sehen, wann die ersten Exploits auftauchen, die das praktische Sony-Rootkit nutzen &#8230;</p>
<p><b>Update:</b></p>
<p><b>Anscheinend hat Sony <a href="http://www.heise.de/security/news/meldung/65688">reagiert</a>. Und bei F-Secure war das Problem schon <a href="http://www.f-secure.com/weblog/#00000695">länger</a> bekannt.</b></p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Videoüberwachung ist ineffizient!</title>
		<link>http://www.plasser.net/2005/02/27/videouberwachung-ist-ineffizient/</link>
		<comments>http://www.plasser.net/2005/02/27/videouberwachung-ist-ineffizient/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Feb 2005 00:59:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[Surveillance]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich öfters am Linzer Hauptbahnhof aufhält wird feststellen, dass die neue Linzer Drehscheibe nicht nur völlig anders aussieht als zuvor, sondern auch regelrecht mit ihren elektronischen Augen sieht. Es gibt nur leider kein Gehirn zur Auswertung des Gesehenen. Videoüberwachung &#8230; <a href="http://www.plasser.net/2005/02/27/videouberwachung-ist-ineffizient/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich öfters am Linzer Hauptbahnhof aufhält wird feststellen, dass die neue Linzer <em>Drehscheibe</em> nicht nur völlig anders aussieht als zuvor, sondern auch regelrecht mit ihren elektronischen Augen <em>sieht</em>. Es gibt nur leider kein <em>Gehirn</em> zur Auswertung des Gesehenen.</p>
<h2>Videoüberwachung sieht alles?</h2>
<p>  Mehr als zehn Videokameras überwachen das Geschehen rund um die Uhr. Vor kurzem gab es rege Diskussion um die Videoüberwachung weil es mehrere Vorfälle gab, die Aufklärung bedurften. Zum einen war da eine <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1948039">brutale Festnahme durch die Linzer Polizei</a> und dann die regelmäßig auftretenden harmlosen Belästigungen der sich am Bahnhof aufhaltenden Obdachlosen.</p>
<p>  In einer der letzten Ausgaben der OÖ Rundschau war zu lesen, dass die Videoüberwachung nur die letzten 24 Stunden aufzeichnet und in den beschriebenen Fällen die Verantwortlichen zu spät handelten, sodass die Aufzeichnungen schon wieder gelöscht waren.</p>
<h2>Wenig Planung &#8211; viel Populismus</h2>
<p>  Digitale Videoüberwachung ist heutzutage anscheinend ein probates Mittel zum Zweck. Leider wird weder sorgfältig geplant, noch wird darüber nachgedacht welche Auswirkungen eine solche Ãœberwachung zur Folge hat. Eine neue <a href="http://www.homeoffice.gov.uk/rds/pdfs05/hors292.pdf">Studie</a> des Instituts für Kriminologie der <a href="http://www.le.ac.uk/">University of Leicester</a> belegt, dass Videoüberwachung weder zu einem Rückgang der Kriminalität führt, noch bei den Menschen ein höheres Gefühl der Sicherheit schafft. Zu wenig werden die gesellschaftlichen Prozesse vernachläßigt und technische Lösungen  durch Videoüberwachung begünstigt. Bei Impuls-getriebenen Handlungen lassen sich keine Veränderungen feststellen und meistens verschiebten sich die Orte der kriminellen Handlungen in Bereich, die von den Kameras nicht erfaßt werden.</p>
<h2>Nur sinnvoll für Audits</h2>
<p>  Videoüberwachung ist meist nur sinnvoll als Audit-Werkzeug. Das heißt im wesentlichen dient es dazu den Tatvorgang nachzuvollziehen und Täter zu erkennen. Es wird und kann nicht zur Verbrechensprävention eingesetzt werden. Wenn schon Abschreckung (Deterrence), dann durch Polizeistreifen und nicht durch Kameras.</p>
<h2>Big Brother ein Zunkunftsszenario?</h2>
<p>  Die <a href="http://rundschau.oberoesterreich.com/">Rundschau</a> berichtet (warum eigentlich nicht online?), dass sich Passanten und Zeugen darüber beschwerten, dass die Kameraaufnahmen nicht durch Menschen überwacht werden. Nur wenige fühlen sich anscheinend durch ein <a href="http://www.bigbrotherawards.at/">Big Brother-Szenario</a> bedroht. Solche Gedanken dürften sogar dem aufgeschlossenen Bürger fremd sein. Schnell lautet das Resüme: wenn kontinuierlich überwacht wird, kann nichts mehr passieren und alle sind sicher. Das kann ich nicht nachvollziehen.</p>
<p>  Erstens unterliegen die aufgenommenen Daten, sofern die Person erkennbar ist, dem Datenschutz und zweitens werden großteils nur unschuldige Passanten aufgenommen. Vielleicht war es in diesem Fall sogar so, dass die Ãœberwachung zu weniger <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zivilcourage">Zivilcourage</a> führte und Menschen davon abhielt selbst einzuschreiten oder sich die Situation einzuprägen. Es herrscht die Meinung vor, alles wird zentral überwacht, für professionelle Hilfe ist gesorgt. Auch wenn dies der Fall gewesen wäre, so arbeitet als Beobachter noch immer ein Mensch mit eigener Weltanschauung und Vorurteilen, was Unterdrückung von Randgruppen begünstigt. Oder aber der Beobachter erkennt die Lage nicht. Selten werden dafür gut ausgebildete Fachkräft eingesetzt.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>  Letztendlich ist die Ãœberwachung über digitale Videos aber kein adäquates Mittel zur Verbrechensvermeidung, es dient lediglich dem Audit. Aber auch wenn Videoüberwachung die Risiken einschränken mag, verringert es doch unsere Freiheit und das ist der größte Kompromiss den wir eingehen. Und das sollte uns allen bewußt sein.</p>
<h2>Links</h2>
<p>  <a href="http://koeln.ccc.de/prozesse/zombies/cctv/">chaos computer club cologne | Chaos Circuit Television</a></p>
<p>  <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1948039">derStandard.at &#8211; Linz: Liegender am Hauptbahnhof von Polizei getreten</a></p>
<p>  <a href="http://www.drehscheibe-linz.at/">Drehscheibe Linz</a></p>
<p>  <a href="http://www.quintessenz.at/">quintessenz</a></p>
<p>  <a href="http://www.stop1984.info/index.php">STOP1984 &#8211; Willkommen bei STOP1984</a></p>
<p>  <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/17/17142/1.html">TP: Video-Ueberwachung in Oesterreich nach britischem Vorbild</a></p>
<p>  <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19543/1.html">TP: Videoueberwachung reduziert Kriminalitaet nicht</a></p>
<p>  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Video%C3%BCberwachung">Videoueberwachung &#8211; Wikipedia</a></p>
<p>  <a href="http://www.villagevoice.com/news/9840,boal,631,1.html">village voice &gt; news &gt; Spycam City by Mark Boal</a></p>
<p>  <a href="http://www.villagevoice.com/news/9849,boal,631,1.html">village voice &gt; news &gt; Spycam City by Mark Boal</a></p>
<p>  <a href="http://www.villagevoice.com/news/9850,boal,631,1.html">village voice &gt; news &gt; Spycam City by Mark Boal</a></p>
<p>  <a href="http://www.kags.de/assets/simon.pdf">Wem gehoert der oeffentliche Raum?</a></p>
<p>  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberwachungskamera">Ueberwachungskamera &#8211; Wikipedia</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hydan versteckt Nachrichten in Executables</title>
		<link>http://www.plasser.net/2004/08/13/hydan-versteckt-nachrichten-in-executables/</link>
		<comments>http://www.plasser.net/2004/08/13/hydan-versteckt-nachrichten-in-executables/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Aug 2004 12:05:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cryptography]]></category>
		<category><![CDATA[Privacy]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>

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		<description><![CDATA[Hydan steganographically conceals a message into an application. It exploits redundancy in the i386 instruction set by defining sets of functionally equivalent instructions. It then encodes information in machine code by using the appropriate instructions from each set. Hydan läßt &#8230; <a href="http://www.plasser.net/2004/08/13/hydan-versteckt-nachrichten-in-executables/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hydan steganographically conceals a message into an application. It exploits redundancy in the i386 instruction set by defining sets of functionally equivalent instructions.<br />
 It then encodes information in machine code by using the appropriate instructions from each set.</p></blockquote>
<p><a href="http://crazyboy.com/hydan" target="_self">Hydan</a> läßt sich verwenden um</p>
<p>  1. Geheim Botschaften auszutauschen,</p>
<p>  2. Binaries zu signieren (Authentizitätsprüfung), und</p>
<p>  3. für Watermarks, um Urheberechtsfragen zu klären</p>
<p>Das Programmm ändert dabei weder die Größe der ausführbaren Datei noch deren Funktionalität. Die Nachricht wird außerdem zuvor mittels <a href="http://http://www.schneier.com/blowfish.html" target="_self">Blowfish</a> verschlüsselt. Die Kodierungsrate liegt bei 1:110.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
	</channel>
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