In den letzten Tagen habe ich mir einiges an Material angesehen, das extrem aufregend ist. Zum einen bin ich (wieder einmal) über die Spieltheorie und deren Anwendungen gestolpert, zum anderen kommen wir gleich. Wem sagt John Nash etwas? Ja, da gab’s mal diesen Film. Aber nicht nur.

Von der Spieltheorie landete ich dann plötzlich bei der Statistik, vor allem bei deren Anwendungen zur Vorhersage von Ereignissen. Voriges Jahr zeigte uns Nate Silver in den USA sehr deutlich wie weit man mit Bayesischer Statistik gehen kann und das Thema ist extrem interessant wenn es um Softwareentwicklung und Test geht. Die meisten Aussagen basieren ja in der Regel auf irgendwelchen Datensammlungen die ausgewertet werden und oft wird aufgrund bestehender Daten in die Zukunft hochgerechnet, was nicht immer funktioniert. Da geht mehr, viel mehr. Überhaupt haben die wenigsten in meiner Branche Ahnung der Anwendung von Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Von dort bin ich dann auf ein altes Thema mäandert, nämlich ein Buch, dass ich schon vor langer Zeit lesen wollte: Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten. Man stelle sich vor 1968, Motorradfahrt durch die USA, Vater und Sohn mit einem befreundeten Ehepaar. Um was es geht? Weniger um Zen und weniger um die Wartung von Motorrädern, eher um Qualität und die philosophische Betrachtung derer.

Das Thema Qualität hat mich quasi automatisch berufsbedingt, wenn auch in unterschiedlichsten Ausprägungen. Ein Artikel über Scrum und die Klarheit der Kommunikation war sehr aufschlussreich, vor allem wenn man ein wenig über Transparenz in Unternehmen nachdenkt.